Compound oder Reecurve Armbrust

Arc, Crossbow, Arrows

Der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Arten liegt in den Bogenschenkeln und dem Mechanismus, der benutzt wird, um die Sehne zu spannen. Bei der Compound Version wird ein Nockensystem benutzt, welches den Spannvorgang gegenϋber der Recurve Version erleichtert. Eine Compound Armbrust kann auβerdem mehr Energie speichern und damit einen durchschlagskräftigeren  Pfeil abschieβen, zumindest meistens, aber nicht immer!

Während die Compound Version normalerweise tödlicher ist als die Recurve Armbrust, so gibt es auch einige Grϋnde die dagegen sprechen:

  • Compound Armbrϋste sind viel teurer als die Recurve Version;
  • Compound Armbrϋste sind im Allgemeinen schwerer. Das vordere Ende der Waffe wiegt oftmals mehr als das andere Ende, vor allem weil sich vorne auf dem Gerät das schwere Nockensystem befindet, was dazu fϋhren kann, dass die Armbrust beim Zielen einen leichten Zug nach unten hat. Ein Nachteil, den Sie wieder aus gleichen mϋssen;
  • Compound Armbrϋste haben ein äuβerst kompliziertes Design. Es gibt viele Teile, die beschädigt werdenkönnen und dann ausfallen. Die Auswechslung der Sehne ist ebenfalls ein sehr umständliches Unterfangen, viel schwieriger als bei Recurve Armbrϋsten.

Aufgrund der oben genannten Faktoren wϋrden wir Neueinsteigern empfehlen, sich fϋr die Recurve Armbrust zu entscheiden, zumindest bis Sie sich an die Waffe gewöhnt haben und selbstbewusst und sicher damit umgehen und schiessen können.

Armbrustpfeile bzw. –bolzen:

Bei jeder Armbrust ist eine Empfehlung des Herstellers beigelegt, die Informationen zur Länge und Beschaffenheit der zu benutzenden Pfeile enthalten sollte. In den meisten Fällen ist eine Länge von 20 Inches standard.  Armbrustpfeile werden normalerweise aus Aluminium oder Karbon hergestellt. Der Pfeil besteht aus den folgenden Teilen:

  • Der Schaft: hierbei handelt es sich um den langen Hauptteil des Pfeils.
  • Der Anleger: ein kleines Stϋck aus Plastik oder Aluminium, dass sich am hinteren Ende der Pfeilschäfte befindet. Hier wird die Sehne angelegt, wenn die Armbrust zum Schuss gespannt wird. Der Anleger kann flach, bzw. ohne Kerbe, in welcher die Sehne sitzt, sein. Esgibt aber auch einen halbmondförmigen Anleger, der ϋber eine Kerbe verfϋgt, in der die Sehne horizontal eingelegt werden muss, bevor man spannen und schiessen kann.
  • Der Einsatz: hiermit bezeichnet man einen kleinen, runden Einsatz aus Aluminium oder Messing, der vorne and dem Pfeilschaft sitzt.
  • Der Kopf: hierbei kann es sich entweder um einen sogenannten “Breitkopf” handeln, welcher aufgrund seiner scharfen Kanten hauptsachlich fϋr die Jagd eingesetzt wird, oder um einen „Feldpunkt“, wessen Kanten eher stumpf sind, wodurch er besser fϋrZielϋbungen geeignet ist. Er kann jedoch auch fϋr die Jagd von kleinerem Wild eingesetzt werden. Die Breitkopf- bzw. Feldpunktspitze wird in dem Einsatz am vorderen Teils des Pfeilschafts eingeschraubt.

Ihnen wird sicherlich auffallen, das Armbrustpfeile verschiedene Merkmale haben. Zum Einen,gibt es hier das Gewicht der Breitkopfspitze. Allgemein kann man sagen, dass Anfänger sich um diese Werte jedoch keine allzugroβen Gedanken machen mϋssen. Die wichtigste Lektion ist zunächst, den sicheren Umgang und das genaue Zielen zu lernen.Sobald sie dies beherrschen, können Sie sich tiefer mit den Spezifikationen der verschiedenen Pfeile befassen. Wir möchten Ihnen zunächst empfehlen, einfach genau die Pfeile zu benutzen, die beim Kauf beilagen. Sollten Sie Nachschub benötigen, wäre es sicherlich am Anfang das Beste, wenn Sie wieder die gleichen, oder zumindest recht ähnliche, Pfeile nachkaufen. Sobald sie etwas mehr Erfahrung sammeln konnten, lesen Sie bitte unsere ausfϋhrliche Beschreibung ϋber die Auswahl der richtigen Armbrustpfeile und Breitköpfe fϋr Fortgeschrittene.